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Da
ich am 12. Dezember 1957 in einer Stadt wie Rom geboren wurde,
stand ich seit jeher im Zauber ihrer Monumente, der Kunstwerke,
der archäologischen Funde, die in allen Winkeln der Stadt
verborgen sind; und plötzlich wird man von der Herrlichkeit
dieses zauberhaften Ortes erfaßt, wo
verschiedenartig geprägte historische und künstlerische
Epochen einander folgten.
Von
meiner Mutter, einer Malerin und Bildhauerin, habe ich die
Leidenschaft für die Handarbeit und ein spontanes Gefühl für
die Farben empfangen; von meinem Großvater habe ich eine
umfangreiche Steinsammlung geerbt, die Erinnerung an seinen
langen Aufenthalt in Afrika.
Aus
Leidenschaft und wie im Spiel habe ich selbst begonnen,
allerorten “Steine” zu sammeln, die sich, sobald sie
geschnitten sind, als wahre Kunstwerke der Natur offenbaren.
So bergen weder Jaspise noch Porphyre etc. Geheimnisse für
meine Werkzeuge.
Besonders
faszinieren mich die sogenannten “Cosmatischen”
Zeichnungen, die mit meisterhaft verwendeten Farben viele
Kirchen, Plätze und Monumente in Italien schmücken, wie die
Peterskirche, die Markuskirche, die Sixtinische Kapelle, den
Dom von Florenz.
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Diese
Dekorationen wurden von den “Cosmaten”, einer “Künstlergruppe”
ersonnen, die mit dem Meißel arbeiteten und daher als
“Steinmetze” bezeichnet wurden.
“Aus
der Abhandlung über antike Steine von Faustino Corsi aus dem
Jahre 1828, Kapitel XII, S.40”:
“Von dem Ort, an dem in Rom die Steine bearbeitet wurden
Im alten Rom versammelten sich die Künstler
eines Handwerks häufig an einem bestimmten Ort, und das
Stadtviertel wurde nach ihren Werkstätten und Läden benannt.
Vittore und Rufo, Schriftsteller aus dieser Region, erwähnen jedes Viertel,
das Vicus genannt wurde und einen Hinweis auf das dort ausgeübte
Handwerk enthielt.
Die Zone, die vom Monte Giordano bis zum Circus
agonalis reichte, war von den Bildhauern und Steinmetzen
belegt.”
Die
Steinmetze wirkten von der Zeit des Römischen Reiches bis ins
Mittelalter.
Nach
einer langen Forschung anhand italienischer und ausländischer
Texte ist es mir gelungen, in die Techniken und Geheimnisse
dieses Handwerks einzudringen.
Anhand
des für die Mosaike verwendeten Verfahrens, arbeite ich
antike Bodenbeläge aus, die ich in Abstellflächen, Konsolen,
Wandtafeln und Fußböden verwandle.
Mit
meinen vollständig von Hand geschaffenen Werke werden mit
Hilfe der höchst seltenen Materialien, durch chromatische
Effekte und glatten Schliff die auserlesensten Zeichnungen
nachgebildet.
Mit
großem Stolz erlebe ich das Entstehen jedes einzelnen meiner
Werke, denn sie alle sind einzigartige, wertvolle Gegenstände.
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